Das Planungsteam der B74neu Umgehungsstraße fordert im Schreiben vom 13.02.2016 dazu auf, die letzten Fragen und Einwendungen kurzfristig einzusenden. An: B74OURitterhude@ifok.de .
Dann geht es nach Berlin zum Bundesministerium für Verkehr mit den Ergebnissen des Variantenvergleichs Ost- oder West-Variante.
Dann wird der ausgewählte Kreis des Dialog-Forums über das Ergebnis informiert. Viele Unterlagen zum Variantenvergleich, zu den Belastungen der Anwohner oder zur Ausnahmeprüfung FFH/NATURA2000 liegen auch hier nicht vor, oder wurden nicht angefragt.
Leider erhielten die eigentlichen Betroffenen, oder die bisherigen Fragesteller, die auch teilweise noch auf Antworten warten, dieses Schreiben nicht.
Daher heute mein Aufruf hier: Die Situation wird ernst! Wer jetzt nicht Stellung nimmt, oder genommen hat, kann es erst wieder im PFV „Planfeststellungsverfahren“ 2030 machen.
Gut ist, dass das quälende Warten auf eine Entscheidung, die Sprachlosigkeit der Politik und Verantwortlichen im Kreis, der Ärger über unvollständige Antworten usw. endlich ein Ende hat!
„Aber ein auf der Ost-Seite erkanntes Übel wird nicht im Westen verschwinden!“
Im weiteren Verlauf werde ich auf dieser Seite meine und Eure Fragen und die Antworten veröffentlichen:
Hier als Beispiel eine einfache Frage:
1. Warum werden die Unterlagen nicht vor der Festlegung einer Variante Ost oder West den Verantwortlichen und Betroffenen im Kreis vorgestellt? Meine Antwort: Weil Sie es dürfen und wir es zulassen!
Bitte bleibt interessiert!
Fragen zu Ihrem Schreiben vom 13.2.2026
Sehr geehrtes Projektteam!
Laut Ihrem Schreiben vom 13.2.2026 fordern Sie die Mitglieder des Dialogforums auf, sich bis zum 1.3.2026 mit Ihren Fragen an Sie zu wenden. Sicher gilt das auch für die Betroffenen.
Bisher sind viele an Sie gegangenen Fragen nicht beantwortete worden. Sie verwiesen auf: Noch nicht Stand der Planung / erstellt aber nicht geprüft / noch nicht freigegeben usw.. Auch sind die Fragen nicht auf Ihrer Website erschienen.
Beispiele: Lärmkarten/ Anzahl der Schutzfälle (Überschreitung Schallpegel) / Anzahl der Abrisshäuser / Maßnahmen zur Lärmminderung (Wälle, Mauern usw.) / Ermittlung Feinstaubbelastung / Auslegung und Darstellungen der Bauwerke (Betonbrücke Heerweger Moor, Brücke Scharmbeckstoteler Str. usw. / Warum nur noch 3- stufiges Bewertungsverfahren / Plausibilität der Verkehrsberechnungen Ost-West / Abschichtung der weiteren bekannten Varianten / Einfluss durch Ausbau B74/A20-Elbtunnel / Fehlende Hinweise „WER hat WO und WAS“ entschieden, zur Vorbereitung einer Akteneinsicht durch die Betroffenen etc.)
Heute die folgenden Fragen:
1. Warum werden die Unterlagen nicht vor der Festlegung einer Variante Ost oder West den Verantwortlichen und Betroffenen im Kreis vorgestellt?
2. Warum wird ohne die Verantwortlichkeit für das regionale Raumordnungsprogramm RROP im Kreis gehandelt. Es gibt im RROP nur die damalige Vorzugsvariante Ost. Warum jetzt alles ohne Prüfverfahren?
3. Im Kreis OHZ wird der Flächenverbrauch und die sonstigen Belastungen durch Ziele für Windkraftanlagen, Gewerbegebiete und Wohngebiete aktiv diskutiert. Warum werden der riesige Flächenverbrauch und die massive Zerstörung der Wohnqualität für ca. 1.000 Familien durch eine mögliche westliche Umfahrung nicht vor Ort bekannt gemacht. Nur so wird die Zumutbarkeit prüfbar und diskutierbar? Nach einer einsamen Entscheidung in Berlin ist es zu spät!
4. Warum werden im Westen die zerschnittenen Naherholungsgebiete und Wege, die zerstörte Flora und Fauna und die Wohnqualität nicht entsprechend berücksichtig? Wie wird das „Schutzgut Mensch“ im Westen ausreichend berücksichtigt?
5. Die von Ihnen zitierte „Ausnahmeprüfung “ zu FFH/Natura2000 lag für die Ost-Variante vor. Was ist hier heute neu in der Fauna? Nur das gesamte Schutzgebiet hat sich durch die Vernässung der Moore weiter vergrößert!
Bitte die Antworten im Text beantworten.
Mit freundlichen Grüßen Bernd Albrecht